12 von 12:

Mein 12. Januar 2022 in 12 Bildern

Mein 12. Januar 2022
in 12 Bildern

Hast du ein Motto für dieses Jahr? Oder ein Wort, das dich 2022 begleiten soll?

Ich habe mir für dieses Jahr gleich zwei Mottos ausgesucht: Neben einem persönlichen Motto für 2022 gibt es auch ein großes Motto und damit Ziel für meinen Blog : „Ich werde sichtbar!“ 

Warum will ich sichtbar werden? Bisher habe ich zwar Blogartikel veröffentlicht, aber mich dabei auch ein bisschen versteckt. Meine Artikel auf Social media bewerben? Das fühlte sich für mich bisher eher fremd an. Dieses Fremdeln mit der Sichtbarkeit soll in diesem Jahr anders werden – mutig mich und meine Inhalte zeigen, das ist das Ziel!  

Passend zum Motto mache ich heute beim Blogformat „12 von 12“ mit. Ich nehme dich mit in meinen Alltag und zeige dir 12 Ausschnitte aus meinem 12. Januar 2022.

Bild 1: Brot schneiden für drei Brotdosen

Kurz nach 6 Uhr: Obwohl zumindest unsere zwei Schulkinder sich schon selbst ihr Pausenbrot vorbereiten könnten, fülle ich jeden Morgen drei Brotdosen. Warum eigentlich?

Seit ich das Buch „Die 5 Sprachen der Liebe“ gelesen habe, weiß ich: Meine Sprache der Liebe ist „Unterstützung durch Taten“. Und so fülle ich die Brotdosen nicht nur mit Käsebrot und Apfelstückchen, sondern auch mit Liebe. Hoffentlich kommt sie an.

Bild 2: Die Büchertasche

Zwei Bücher und eine Tasche

Beim Brot belegen fällt mir ein: Heute ist Büchereitag im Kindergarten! Die Büchereitasche hängt am Jackenhaken.

Aber wo sind die Bücher?

Gefunden!

Beide geliehenen Bücher kann ich übrigens empfehlen: Die Geschichte von „Wanda Walfisch“ guckt liebevoll auf ein Mädchen, das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl für sich entdeckt.

Das Bilderbuch „Der rote Regenschirm“ kommt ganz ohne Text aus, so dass Eltern und Kinder sich selbst überlegen können, warum der Hund plötzlich mit dem Regenschirm nach Afrika geweht wird.

Bild 3: Mein Mental-Load im Fahrradkorb

Los geht’s zum Kindergarten. Im Korb vor mir befinden sich:

  • 1 Rucksack mit Brotdose
  • 1 Zettel für den Kindergarten mit der Bestätigung, dass wir heute morgen mit Spucktest getestet haben
  • 4 Umschläge mit Material für ein Vorbereitungstreffen zum Weltgebetstag, die ich auf dem Rückweg noch schnell verteilen will und
  • 1 großer Brief, der heute noch zur Post muss.

Nennt sich das „Mental-Load“? Es füllt sich zumindest so an…

Bild 4: Hunderunde mit Gedanken

Auf der kleinen Hunderunde mit Adele atme ich tief durch und richte meinen Fokus weg von der ganzen Familienorganisation hin zu mir und meiner Arbeitszeit.

Ich merke: Der Tagesanfang war schnell und vollgepackt. Ich weiß eigentlich gar nicht, wie es mir geht.

Bin ich müde? Nein. Aber durstig!

Ich spüre plötzlich, dass ich zu wenig getrunken habe. Wie passend, dass ich mir als mein persönliches Jahresmotto für 2022 die Selbstfürsorge gewählt habe. Hier kannst du in meinem Jahresrückblick 2021 mehr dazu lesen.

Ich gehe weiter. Nun taucht ein weiterer Gedanke auf: Meine Sprache der Liebe gilt doch eigentlich auch für mich selbst, oder? Unterstützung durch Taten: Also stelle ich mir zu Hause ein großes Glas Wasser auf den Schreibtisch.

Bild 5: Am Schreibtisch

Kurz nach 9 Uhr: Ich sitze am Schreibtisch und veröffentliche als erstes einen neuen Post für Instagram – eine Bastelanleitung für einen Origami-Hund mit Sprachfördertipps. Hier findest du meinen am 2.1.2022 frischgeborenen Instagram-Account, falls du mal gucken willst.

Ich vertiefe mich noch ins Schreiben meines ersten E-Books, da klingelt es an der Tür: Das erste Kind hatte früher Schulschluss. Ich arbeite noch weiter und radle dann um 13 Uhr zum Kindergarten.

Lieber Vormittag – wieso bist du so schnell vorbei?

Bild 6: Mittagessen

Heute gibt es Freestyle-Kochen: In den Kühlschrank schauen und gekochte Spaghetti von gestern heraussuchen, Gemüse kleinschneiden und schön andünsten, Spaghetti, Tomatenmark und Eier dazu, etwas weiterschmoren – fertig!

Bevor du dich wunderst: Ja, ich habe vorher Spaghetti zur Seite gestellt. Für die „Gemüse-ist-kein-Essen“-Familienmitglieder gab es nur Spaghetti mit Ei. 😉

Nebenbei habe ich übrigens Reis gekocht, als Grundlage für die Donnerstags-Reispfanne. So geht das Kochen morgen schneller.

Bild 7: Neue Drachenbücher

Mein Sohn hat neue Bücher aus der Bücherei mitgebracht: „Ein Drachenbuch, Mama! Wenn wir das lesen, dann weiß ich alles über Drachen!

Okay, los geht’s. Weil das Buch so viel Text hat, gucken wir uns vor allem die Bilder an und staunen, wie Drachen entstanden sind: Drachen sind nämlich eine Mischung aus Krokodil, geflügelter Schlange und Löwe. Ach so!

Bild 8: Abwasch

Nein, das ist kein Schaumbad. Oder doch, aber nicht für mich, sondern für das schmutzige Geschirr, das noch in der Küche herumsteht. 

Tatsächlich wasche ich meistens ganz gerne ab und höre dabei am liebsten Potcasts. Heute suche ich mir eine Folge von Katharina Tornow aus: „Wie du gelassen mit Kritik umgehst.“

Sie hat ein paar gute Ideen zum Umgang mit Kritik – unter anderem kommt ein roter Regenschirm als Instrument zur Kritikabwehr vor, der mich an den Regenschirm vom Hundebuch aus der Bücherei erinnert (siehe Bild Nr. 2). Hier verlinke ich dir die Folge, falls du mehr über Kritik und rote Regenschirme wissen willst.

Bild 9: Rückenschmerzen

Während ich abwasche, merke ich plötzlich meinen Rücken. Er fühlt sich verspannt an und tut immer mehr weh. Eigentlich wollten wir rausgehen. Aber jetzt ist mir nach Entspannung. Sogar eine Massage bekomme ich von den Kindern. 

Bild 10: Intuitives Abendessen

Langsam wird die Verspannung besser. Ich bereite Abendbrot vor. Unser jüngster Sohn will stattdessen den für morgen vorgekochten Reis (mit Leinöl verfeinert er ihn heute). Ein sehr intuitiver Esser ist er!

Bild 11: Abendtermin

Eine Seltenheit zur Zeit: Heute Abend treffe ich echte Menschen außerhalb der Familie! Ich freue mich sehr auf die wunderbaren Frauen, mit denen ich mich gleich treffe.

Bild 12: Weltgebetstag 2022

Wir starten heute in die Planungsphase für einen ganz besonderen Gottesdienst: Den Weltgebetstag der Frauen am 4. März 2022. Jedes Jahr bereiten Frauen aus einem anderen Land diesen bunten, kreativen Tag vor. 

Der Weltgebetstag feiert seit vielen Jahrzehnten die Solidarität und Verbundenheit aller Frauen weltweit und setzt sich für Frieden und Gerechtigkeit ein. Das Thema in diesem Jahr: „Zukunftsplan: Hoffnung“.

Wir besprechen erste Ideen zum Thema. Sehr hilfreich beim kreativen Prozess: Die große Schokoladenauswahl.

Nächtliche Selbstzweifel ohne Foto

Als ich wieder zu Hause bin, sind alle drei Kinder und der Papa noch wach. Na sowas! 

Nachdem ich mich kurz mit ins Bett gekuschelt habe, merke ich, dass ich noch viel zu aufgedreht zum Schlafen bin. Ich beschließe, diesen 12-von-12-Blogartikel noch zu später Stunde zu veröffentlichen. 

Bevor ich den Veröffentlichen-Button drücke, kommt noch einmal eine Portion Selbstzweifel: „Das ist doch für andere ein total langweiliger Tag… wen interessiert das…“

Puh, woher kommen denn diese Gedanken plötzlich? Ich denke an mein Blogmotto für 2022: „Ich werde sichtbar!“ Ich denke an den roten Regenschirm, der mich vor verletzenden Kommentaren schützen kann. Und ich spreche mir Mut zu: Los, Wiebke – veröffentlichen! 

Kategorien

Hier findest du alle Blogartikel nach Themen sortiert:

Wiebke Schomaker
Hallo, ich bin Wiebke!

Als Logopädin bin ich Expertin für Sprachentwicklung.

Ich weiß genau, wie frustrierend es für alle sein kann, wenn ein Kind sich mitteilen möchte, aber nicht weiß, wie. Oder wenn ein Kind begeistert erzählt, aber keiner versteht, was es sagt.

Bei mir erfährst du, wie du dein Kind beim Sprechen lernen liebevoll begleiten und spielerisch stärken kannst.

Damit dein Kind aufblüht und sich wirklich verstanden fühlt. 

Hier sind weitere spannende Blogartikel für dich:

Basteln mit Kleinkindern: Ein Fernglas aus Klopapierrollen
12 von 12 mein 12. November 2021
Jahresrückblick 2021

Interessierst du dich für ein bestimmtes Thema? Hier findest du alle Blogartikel nach Kategorien sortiert:

Hallo, ich bin Wiebke!

Als Logopädin bin ich Expertin für Sprachentwicklung.

Ich weiß genau, wie frustrierend es für alle sein kann, wenn ein Kind sich mitteilen möchte, aber nicht weiß, wie. Oder wenn ein Kind begeistert erzählt, aber keiner versteht, was es sagt.

Bei mir erfährst du, wie du dein Kind beim Sprechen lernen liebevoll begleiten und spielerisch stärken kannst.

Damit dein Kind aufblüht und sich wirklich verstanden fühlt. 

Wiebke Schomaker

Du hast Fragen?

Schreib mir gerne eine Nachricht. 

Scroll to Top