Meine Löffelliste

Was ich erleben will, so lange meine Kinder noch Kinder sind

Meine Löffelliste

Hast du schon mal etwas von einer Löffelliste gehört? Diese Liste wird auch „Bucket List“ genannt und enthält alles, was man auf jeden Fall noch machen will, bevor man „den Löffel abgibt“.

Zur Zeit (Sommer 2021) mache ich beim Online-Kurs „The Blog Bang“ von Judith Sympatexter Peters mit, um mehr über das Bloggen zu lernen. Unser Thema für den Blogartikel der Woche ist – genau: Eine Löffelliste schreiben.

Löffelliste? Was hat das mit Elternberatung zur Sprachförderung zu tun? Mein erster Gedanke ist, diesen Blogartikel zu schwänzen. Aber je mehr ich über die Löffelliste nachdenke, desto mehr Ideen habe ich.

Ich merke, dass es mir neben dem ganzen Alltagschaos, neben dem Kümmern um die vielen kleinen und großen Baustellen im Leben – dass es mir tatsächlich schwer fällt zu träumen. Mich zu erinnern, was meine Wünsche und Visionen für mein Leben sind.

Vor allem, wenn du kleine Kinder hast, kennst du bestimmt dieses Gefühl: Wann komme ich dran? Wann stehen eigentlich meine Wünsche und Bedürfnisse wieder an erster Stelle? Wenn die Kinder groß sind?

Ich finde: Nein. Ich kann und will jeden Augenblick meines Lebens genießen und wertschätzen. Auch mit Augenringen vom Schlafmangel. Auch mit Wäschebergen und Elternabenden und vollgepacktem Schreibtisch. Mein Leben ist jetzt! Mit Kindern!

Deshalb schwänze ich diesen Blogartikel nicht. Ich werde eine Löffelliste für die nächsten 3 Jahre schreiben (denn in 3 Jahren wird unser jüngstes Kind eingeschult):

Was will ich erleben, während meine Kinder noch Kinder sind – mit meiner Familie gemeinsam und auch allein?

Hier kommen 30 Punkte meiner persönlichen Löffelliste:

  1. Morgens am Ostseestrand Nutellabrötchen frühstücken, mit den Füßen im Sand.

  2. In den Alpen wandern (zur Not auch im Harz).

  3. Ein abstraktes Bild für mein Büro malen.

  4. Unserem Dackel Adele das Apportieren beibringen.

  5. Mit meinem 10jährigen Sohn ein Computerspiel spielen (gegen Computerspiele hege ich jede Menge Vorurteile. Aber ich lasse mich überraschen!).

  6. Wieder mit dem Chorsingen beginnen (bis zur letzten Elternzeit habe ich in diesem Chor gesungen: Encanto).

  7. Meine Online-Selbstständigkeit auf sichere Füße stellen.

  8. Meinen Kindern die Stadt Albuquerque in New Mexico zeigen, in der ich nach dem Abitur für ein Jahr gelebt und gearbeitet habe – und dort Freunde von früher wiedersehen.

  9. Tapezieren und Parkett verlegen lernen (wir haben im Mai ein Haus gekauft und nun will ich mir ein paar handwerkliche Fähigkeiten aneignen, die über das Zusammenbauen von Ikeamöbeln hinausgehen).

  10. Ein Bilderbuch schreiben (und von meinem Mann Philipp Schomaker illustrieren lassen)

  11. Ein System finden, bei dem ich mit wenig Aufwand trotzdem ein aufgeräumtes Zuhause habe.

  12. Auf einer Hochzeit bis morgens tanzen (hoffentlich heiratet in den nächsten drei Jahren jemand!).

  13. Mich von meiner 12jährigen Tochter beim Kleidungskauf beraten lassen (sie ist viel stilsicherer als ich).

  14. Meine Bauchmuskeln so trainieren, dass ich nicht mehr für schwanger gehalten werde.

  15. Mit der ganzen Familie Kanu fahren.

  16. Einen ganzen Tag ohne To-Do-Liste leben (und ohne schlechtes Gewissen).

  17. Mit einer Freundin den schon vor Corona geplanten Tapasabend nachholen.

  18. Urlaub in Schweden machen (so wie ich selbst als Kind).

  19. Mit nur einem Gelben Sack für Plastikverpackungen pro Woche auskommen.

  20. Mit den zwei großen Kindern Ronja Räubertochter gucken.

  21. Intuitiv essen lernen.

  22. Noch einmal auf eine Familienfreizeit fahren (bei der ich als Jugendliche schon als Mitarbeiterin mitgefahren bin).

  23. Mit meiner Tochter nach Göttingen fahren (ohne die zwei kleinen Brüder) und Göttinger Ecken von früher wiederentdecken (wir haben 5 Jahre in Göttingen gewohnt und unsere Tochter ist dort geboren).

  24. Pinterest verstehen lernen und für meine Online-Selbstständigkeit nutzen können.

  25. Mit meiner Familie in den schottischen Highlands wandern.

  26. Mit meinem Mann ins Kino gehen (und keinen Kinderfilm schauen. Allerdings können wir uns wahrscheinlich nur schwer auf einen Film einigen. Aber egal: Hauptsache Kino!).

  27. Einen Kompost anlegen.

  28. Keramik anmalen mit den Kindern im Malcafe in Mellendorf.

  29. Meine langjährige Brieffreundin in Bayern besuchen (wir schreiben uns seit der 5. Klasse!).

  30. Mit den Kindern ein großes Insektenhotel bauen.

Wie sieht deine Löffelliste aus? Wie willst du dein Leben mit Kindern genießen?

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Logopaedin Wiebke Schomaker

Hallo, ich bin Wiebke!

Als Logopädin bin ich Expertin für Sprachentwicklung.

Ich weiß genau, wie frustrierend es für alle sein kann, wenn ein Kind sich mitteilen möchte, aber nicht weiß, wie. Oder wenn ein Kind begeistert erzählt, aber keiner versteht, was es sagt.

Bei mir erfährst du, wie du dein Kind beim Sprechen lernen liebevoll begleiten und spielerisch stärken kannst.

Damit dein Kind aufblüht und sich wirklich verstanden fühlt. 

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