Mein Jahresrückblick 2021

2021 – In diesem Jahr wollte ich beruflich durchstarten. Das war mein Plan, nachdem mich der erste Lockdown 2020 in meinem Schwung und Enthusiasmus so sehr ausgebremst hatte. Einen detailierten Plan für 2021 hatte ich, schriftlich ausgearbeitet, mit Listen zum Abhaken. 

Und dann lief es doch ganz anders, denn es kamen ein großer Umzug mit vielen Renovierungen und der ganze normale Familien-Pandemie-Alltags-Wahnsinn dazwischen. Und ein immer wiederkehrendes Gefühl der Erschöpfung, das ich aus 2020 schon kannte.

Wie ich es trotzdem geschafft habe, nun in den Startlöchern für mein Projekt „Online-Selbstständigkeit“ zu stehen, erzähle ich dir in diesem Jahresrückblick.

Außerdem verrate ich dir mein persönliches Motto für 2022: Ein Motto, das nichts mit Leistung, Effizienz und „Noch-mehr-Schaffen“ zu tun hat…

Kann ich die ersten 5 Monate des Jahres so zusammenfassen? In meiner Erinnerung sind dies tatsächlich die Hauptbestandteile der ersten Jahreshälfte.

Mein Hauptfokus in diesen Monaten war: In diesem Lockdown mit allen Kindern zu Hause will ich nicht wieder so untergehen. Nicht so ausgelaugt und überfordert wie 2020 sein. Deshalb gab es folgende Maßnahmen (meine persönlichen Corona-Maßnahmen):

  • Jeden Tag rausgehen.
  • Jeden Tag ein bisschen Zeit für mich.
  • So entspannt wie möglich bleiben, egal was kommt.

Hat’s geklappt? 

Nun ja.

Doch, es lief besser als im ersten Lockdown 2020. Aber mit der Entspannung ist das so eine Sache bei mir: Sobald sich eine kleine Lücke auftut, fülle ich sie. Denn ich habe einfach so viele Ideen und würde so gerne so viel machen. Auch wenn es oft auf Kosten von Entspannung geht. Oder auf Kosten von Abwasch und Wäscheberg… 

Vor allem frühmorgens (ich bin eher Lerche statt Eule) habe ich in dieser ersten Jahreshälfte an meiner Website gearbeitet. Bisher hatte ich allein daran herumgebastelt. Aber ab Februar entschloss ich mich, mir Hilfe zu gönnen in Form eines sehr umfassenden Onlinekurses von Silke König. Silke hat unserer Selbstlerngruppe Schritt für Schritt erklärt, wie der Aufbau einer Website funktioniert. Das Ergebnis siehst du hier. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal eine eigene Website erstellen würde. Bin ganz schön stolz. Und Spaß macht es mir auch.

Meine Auszeit des Tages auf der Hängematte im Garten. Fallen dir die weißen Farbspritzer auf meiner Hose auf? Wir sind im Mai umgezogen und haben viel renoviert.

Mein Arbeitszimmer unterm Dach

Dieses kleine Zimmer hat ein eigenes Kapitel in meinem Jahresrückblick verdient. Denn ich bin so glücklich, seit unserem Umzug dieses Jahr ein eigenes Arbeitszimmer mit einem Schreibtisch, meinen Büchern um mich herum und einer Tür zum Zumachen zu haben. 

Hier verbringe ich meine freien Vormittage und arbeite, schreibe Blogartikel, plane Angebote und beantworte Emails. 

Klingt ganz normal und gar nicht spektakulär für dich? Für mich ist das tatsächlich fast immer eine Zeit, die mich so richtig glücklich macht. Eine Arbeit, die glücklich macht – wie toll ist das denn!

Mein Ausblick, wenn ich vom Schreibtisch hochschaue.

Unser Urlaub 2021: Ein Ausflug zu Hagenbecks Tierpark

Weil wir gerade umgezogen waren, kam ein richtiger Urlaub in diesem Jahr nicht in Frage. Wir wollten sparen, die Zeit zum Renovieren nutzen und unseren neuen Garten und die Seen in der Umgebung auskosten.

Ein ganz bestimmter Ausflug war aber allen wichtig: Wir wollten unbedingt nach Hamburg in den Zoo. Während des Lockdowns hatte sich nämlich ein Ritual bei uns etabliert: Jeden Abend haben wir gemeinsam eine Folge der Zoosendung aus Hagenbecks Tierpark geschaut. Erst ein familiärer Kompromiss zwischen den Interessen aller drei Kinder und uns Eltern, aber bald ein wirklich schönes gemeinsames Ritual.

Ob Pinguine, Walrosse, Elefanten oder Baumstachler – wir schauten jede Folge. Bald kannten wir die Tiere und die Tierpfleger mit Namen und der Plan war geboren: Sobald es wieder möglich ist, machen wir einen Ausflug zu Hagenbecks Tierpark und besuchen unsere Lieblingstiere (und Pfleger).

Flamingos: Nicht im Fernsehen, sondern in echt! Sogar ein paar Tierpfleger erkannten wir wieder.

Ich werde Bloggerin!

Im Sommer, noch mitten im Umzug, entwickelte sich die Website zum Blog. Ein paar Blogartikel hatte ich schon geschrieben, war aber unzufrieden: Ich wollte lernen, wie ich gute Artikel schreiben kann, die genau das ausdrücken, was ich sagen will.

Also nahm ich an einer achtwöchigen Online-Fortbildung von Judith Peters übers Bloggen teil. Daraus entwickelten sich nicht nur zwölf veröffentlichte Blogartikel, sondern auch eine wunderbare Gruppe von 5 bloggenden Frauen entstand: die Feedbäckerinnen. Wir unterstützen uns gegenseitig in den hunderttausend Fragen, Hürden und Krisen, die bei einem beruflichen Neuanfang einfach immer auftreten.

Dadurch habe ich gemerkt: Gemeinsam arbeitet es sich so viel besser! 

Ermutigt durch diese guten Erfahrungen nehme ich seit Herbst an einer viermonatigen Weiterbildung der Mentorin für Online-Business-Starterinnen Sarah Gernhöfer teil, die mit ihrem Programm „Startklar“ Anfängerinnen wie mir mit Marketing, Angebotsentwicklung und Kundenreise weiterhilft. Auch hier bin ich mit 12 tollen Frauen gemeinsam auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

Mein persönliches Motto für 2022

Meine diesjährigen Schritte in die Online-Selbstständigkeit hätte ich ohne die Hilfe, Ermutigung und Bestärkung meiner Mentorinnen nicht geschafft. 

Das hat mir gezeigt: Es ist vollkommen okay, nicht alles selbst zu können. Es ist gut, sich Hilfe zu holen. Tatsächlich habe ich mir nicht nur beruflich Hilfe geholt. 

Denn neben diesen drei großen beruflichen Weiterbildungen in diesem Jahr habe ich auch einen Kurs ganz für mich selbst gemacht: „Mache dich auf den Weg in die Verbindung zu dir selbst“ hieß der sechswöchige Kurs bei Mama-Coach Judith Oesterle.

Ein Kurs, den ich gebraucht habe. Und der mir gezeigt hat: Ich kann ganz viel arbeiten und schaffen und mich um unsere Kinder kümmern und renovieren und mich ehrenamtlich engagieren. Das Wichtigste ist aber die Verbindung zu mir selbst, die so leicht verloren geht, wenn der Stress zu groß und die To-Do-Liste zu wichtig wird.

Deshalb ist mein Motto für das neue Jahr ein Motto der Selbstfürsorge:

 

Mein Motto für 2022. Es hängt als Bild in meinem Arbeitszimmer.

Dieses persönliche Motto veröffentliche ich hier, weil ich glaube, dass es noch mehr Menschen (vor allem Mütter) gibt, die diesen Satz in ihrem Alltag brauchen. Du auch?

Ich bin sehr dankbar für mein Jahr 2021. Und ich freue mich und bin so aufgeregt, dass meine Pläne und Ideen im neuen Jahr endlich durchstarten können. Mit neuer Energie und dem Bewusstsein für Pausen und das Kraftschöpfen im Alltag. Mit guten Verbindungen zu Menschen und einem neugierigen Herzen für das, was kommt.

Nach oben scrollen